Die Chrestomathie

 

Die Chrestomathie?

Jeder Rätoromane kennt sie: die Chrestomathie des romanishcen Politikers Caspar Decurtins. Der romanische Politiker Caspar Decurtins wurde 1855 in Trun geboren. Nach dem Gymnasium in Disentis studierte er Geschichte, Kunstgeschichte und Staatsrecht in München und Heidelberg. 1877 kehrte er in seine Heimat zurück und wurde politisch aktiv. Bereits mit 22 Jahren wurde er an der Landsgemeinde in Disentis zum «Mistral» (Landammann) gewählt. Seine weitere politi­sche Karriere führte über den Bündner Grossen Rat in den Nationalrat. Bekannt ist er in der Surselva unter anderem auch für die Durchführung der Restaurierung des Klosters Disentis, in Graubünden als treibende Kraft hinter der katholisch-konservativen «lavina nera», in der restli­chen Schweiz als einer der Mitbegründer der Universität Fribourg.

Und die Chrestomathie? Dieses von ihm und zahlreichen Mitsammlern zusammengestellte Werk ist ein Zeugnis für Decurtins starkes Engagement für die romanische Kultur und Sprache. Sie umfasst 13 Bände und ist eine ausführliche Sammlung romanischer Literatur, Sagen, Mythen und Märchen.

--> Link zur Crestomazia online…
--> eine Beispielseite mit dem But(t)atsch cun igls